Die Grundsätze-

Die Grundsätze

"keep it cool"

... ist ein Tracking Tool in Form einer Webbrowser-Anwendung, welche sowohl am PC, Tablet als auch Handy läuft.

... ist ein Werkzeug, das den Anwender dabei unterstützt, die CO2-Emmissionen zu erfassen und zu visualisieren und Grundlagen für Entscheidungen gibt,  CO2-Emissionen sinnvoll und dauerhaft zu reduzieren.

… ist einfach aufgebaut und zu bedienen, die resultierenden Daten und Ergebnisse sind einfach zu interpretieren und geben Feedback zur Lebensweise und wo und wie man sich nachhaltig verändern kann.

CO2-Reduktion als Optimierungsaufgabe

CO2-Reduktion ist eine Optimierungsaufgabe wie sie praktisch jede und jeder schon mal auf die eine oder andere Weise im täglichen Leben durchgeführt hat.
Es gibt
  • einen aktuellen Zustand, den so genannten Referenzwert, den es zu verbessern gilt,
  • man arbeitet an der Verbesserung
  • bewertet die Resultate der Arbeit, setzt sich neue Ziele und fängt von vorne an.
Hier ist es genau so: zuerst werden die aktuellen CO2-Emissionen ermittelt und dann wird daran gearbeitet, diese CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Ergebnisse der eigenen Bemühungen werden als Leistung (Reduktion an CO2), als Performance (die aktuelle CO2-Emission hochgerechnet auf ein Jahr) und als Bilanz (aufsummierte CO2-Emission) dargestellt.

Monitoring der wesentlichen Bereiche

Die präzise und komplette Ermittlung der CO2-Emissionen ist ein fast unmögliches Unterfangen, weil i.) der Aufwand für die Ermittlung der Datenbasis sehr groß ist und damit hohe Entwicklungskosten angefallen wären und ii.) der Aufwand bei der Eingabe und beim Monitoren mit keep it cool so groß wäre, dass die User*innen schnell Lust und Geduld verlieren, so viele Daten einzugeben.

"keep it cool" beschränkt sich daher nur auf jene Bereiche, welche die größten Anteile an der CO2-Emission des Users haben. Jene Bereiche, die schwer zu tracken sind und anteilsmäßig gering sind, werden (vorerst) mal vernachlässigt

Kein vollständiges Bild der CO2-Emissionen

"keep it cool" ist kein absolutes Bilanzierungswerkzeug, welches eine vollständige, wissenschaftlich korrekte und präzise Bilanzierung erstellt. Hingegen werden die größten CO2-Verursacher unseres täglichen Lebens aufgezeigt und die Bemühungen, diese CO2-Emissionen zu reduzieren, visualisiert.

Die spezifischen CO2 Emissionen in den Bereichen und Kategorien sind mit realistischen Zahlenwerten belegt – es kann aber aufgrund der enormen Komplexität der Bilanzierung von CO2 Emissionen für unterschiedlichste Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu sehr in die Tiefe gegangen werden – das halten wir aber auch nicht für notwendig und zielführend.

Es zählt einzig und allein das Ergebnis

Eine der größten Fallstricke in Sachen CO2-Reduktion ist, dass es ziemlich schwierig ist objektiv zu beurteilen, welche Handlungen sich in welcher Weise auf die CO2-Bilanz auswirken, zum Beispiel: T-Shirt kaufen, Rindfleisch-Steak essen, neues Handy kaufen, Rad statt Auto fahren, Regional einkaufen, Plastik vermeiden – all das sind beispielhafte Tätigkeiten, die einen bestimmten CO2-Fußabdruck haben und die jeder hin und wieder - aber unterschiedlich oft - macht.

Ein Vergleichen und Versuchen zu kompensieren geht mit Sicherheit schief, da wir im Alltag praktisch nie die Zeit und die Möglichkeit haben, uns so ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen (z.B. „bin heute Zug gefahren, daher darf ich ein Schnitzel essen…“)

Daher ist es das Wichtigste, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: es geht darum die fossilen CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren.

Wenn von CO2 die Rede ist...

Wenn von CO2 die Rede ist, dann ist fossiles CO2 bzw. sind fossile CO2-Äquivalente gemeint (somit auch Emissionen anderer Treibhausgase, welche in fossile CO2-Äquivalente umgerechnet werden) – der Einfachheit halber kurz „CO2“ eben.

Keine Eingabe vergessen!

"keep it cool" kann nur dann korrekte Ergebnisse ermitteln, wenn das Monitoring vollständig und lückenlos gemacht wird. Es ist daher wichtig, keine Eingaben zu vergessen!

Und sollte es passiert sein, dass Eingaben an einem Tag vergessen wurden, dann können diese am folgenden Tag ohne nennenswerten Verlust an Genauigkeit nachgetragen werden. Aber wie schon erwähnt, die Eingaben sollen jedenfalls gemacht bzw. nachgeholt werden!Später im Routinebetrieb beträgt die Dateneingabe max. 1 – 2min pro Tag, oft ist es gar nicht notwendig, täglich Daten einzugeben.

Veränderung braucht Zeit

Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten 150 Jahren daran gewöhnt, fossile Energieträger zu verwenden ohne über die Folgen nachzudenken. Es ist daher einleuchtend, dass ein Ausstieg aus fossilen Energieträgern und eine Veränderung auf eine nachhaltige Lebensweise nicht von jetzt auf gleich zu erreichen ist.

Es ist notwendig, "keep it cool" über einen längeren Zeitraum zu verwenden, um i.) ein repräsentatives Bild CO2-Emissionen zu erhalten, und ii.) um diese auch wirklich nachhaltig zu reduzieren.
Zumindest 3 Monate sollte man die App schon verwenden! Um wirklich nachhaltige Veränderung zu erreichen, sind aber 1 – 2 Jahre durchaus sinnvoll.

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