Visionen verwirklichen-

Visionen verwirklichen

...nicht nur träumen...

Um Visionen verwirklichen zu können sind die zentralsten und wichtigsten Fakten entscheidend, um erfolgreich zu sein.
Im Folgenden sind daher einige Aspekte der Klimakrise in kurze "Hardfacts" verpackt, die dir dabei helfen sollen, deine Visionen auszurichten, bevor du mit deren Verwirklichung beginnst.

Fossile Energieträger I

Es wäre zu leicht, der fossilen Energiewirtschaft alleine die Schuld an der Klimakrise zu geben!

Fossile Energieträger haben auf allen Ebenen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der letzten 170 Jahre erst so richtig ermöglicht – und ganz ehrlich: derzeit geht es nicht ohne fossile Energieträger!

Veränderungen müssen daher auch auf allen Ebenen und in allen Bereichen stattfinden, um die fossilen CO2-Emissionen zu reduzieren:
Persönlich, in der Gesellschaft, in Beruf, in der Wirtschaft, auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene – und natürlich in der Politik, national und international.

Und es wird hart: was in 170 Jahren gewachsen ist, muss in den nächsten 20 Jahren verschwinden.

Worauf wartest du noch - fang an!

Fossile Energieträger II

Es wäre zu leicht, der fossilen Energiewirtschaft alleine die Schuld an der Klimakrise zu geben.

Aber die fossile Industrie setzt jedes nur erdenkliche Mittel ein, um so lange wie nur möglich im Geschäft zu bleiben – SIE HAT JA KEINE ALTERNATIVE!

Und das ist das zentrale Problem: obwohl man seit den 1970er Jahren über die CO2-Thematik in der Atmosphäre Bescheid weiß, wurde in praktisch allen fossilen Energiekonzernen und natürlich in der Politik nichts getan, um dieses gravierende strukturelle Problem zu lösen. Es lebte sich schließlich leichter in der Illusion, dass die Probleme der Klimakrise weit in der Zukunft liegen.

In dieser Zukunft sind wir aber jetzt angekommen und daher heißt es für alle gut festhalten: in den nächsten Jahren wird in der Energiebranche kein Stein auf dem anderen bleiben, denn fossiles CO2 muss dramatisch reduziert werden und damit fällt auch das bisherige Geschäftsmodell.

Worauf wartest du noch - finde deine Chancen!

Müll

Jährlich werden weltweit ca. 2 Mrd Tonnen Müll produziert.

Klingt viel – ist es auch.

Jährlich werden ca. 50 Mrd. Tonnen fossiles CO2 (CO2-Äquvalente) produziert.

CO2 riecht nicht, schmeckt nicht und man sieht es nicht - daher ist es für uns Menschen keine subjektive Gefahr.
Trotzdem ist es Müll, denn es zerstört unsere Lebensgrundlage - das Klima.

Kosten

Die Klimakrise kostet viel, unglaublich viel – mehr als wir gewillt sind uns vorzustellen.

Aber: wir haben die Möglichkeit zu entscheiden, ob diese Kosten als Verlust an Wert und Leben z.B. durch Umweltkatastrophen oder Kriege in Folge von Untätigkeit sein werden
– oder –
ob diese Kosten durch aktive Anstrengungen zur Bewältigung des Problems anfallen.

Beide Möglichkeiten kosten auf ihre Weise viel und werden uns aufs Härteste herausfordern – eine der beiden Möglichkeiten kann aber auch Spaß machen!

Wofür entscheidest du dich?

Zeit

Kennst du noch jemanden, der ohne Telefon aufgewachsen ist?

Nein, nein, nein  - nicht Handy – Festnetz!

Das ist schon lange her, aber damals wurde auch schon Kohle, Öl und Gas verbrannt.

Daher kann man nicht so einfach erwarten, dass die über Jahrzehnte aufgebauten Strukturen der fossilen Energiewirtschaft durch cooles Wipen auf einer fancy App am Handy einfach weggewischt und eliminiert werden können.

Corona

Corona hat es gezeigt: die Folgen falscher und zögerlicher Entscheidungen beginnt man 10 Tage später zu spüren.

Die Klimakrise wird es zeigen: die Folgen heutiger Entscheidungen spüren wir in 10 Jahren.
Und leider sehen wir schon die Folgen der Untätigkeit der letzten 30 Jahre!

In Corona ist jeder noch so populistische, egozentrische Politiker angesichts steigender Todeszahlen in die Knie gegangen.

Beim Thema Klima war es in den letzten 40 Jahren für die Politiker recht gemütlich, denn für die Folgen werden viele nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können.

Aber: die heutigen Entscheidungsträger werden die Konsequenzen der Klimakrise noch spüren, und sich wahrscheinlich dafür verantworten müssen – ein "ich habe es nicht gewusst" geht aber schon seit 40 Jahren nicht mehr...

Daher muss das Zeitalter der Schönwetterpolitiker zu Ende gehen, welche nur gefällige und populäre Themen präsentieren und uns mit weissgewaschenen Sprüchen und Floskeln einlullen.

Du hast die Wahl!

Das "Neue Heimat Programm" (NHP) - ein Essay

Wir befinden uns in einem Raum mit jeder Menge wissenschaftlicher Ausrüstung, einige menschenähnliche Wesen arbeiten still und konzentriert.
Einer von ihnen (A) hat den CO2-Verlauf der Erdatmosphäre der letzten 100.000 Erdenjahre vor sich auf dem Bildschirm (was aber nicht der Skala am Bildschirm entspricht)

A: Ich denke, wir haben hier etwas Interessantes
B: Hhmmm….?
A: Ich beobachte da einen Planeten im Sagittarius-Arm unsere Galaxie jetzt schon seit mehreren Jahren…
B: Du meinst für das „Neue Heimat Programm“ unserer Planetenverwaltung?
A: Yep!
B: Und?
A: Die Atmosphäre war lange Zeit sehr stabil, die Gehalte an Hauptkomponenten sowieso, aber die kritischen Komponenten wie CO2 und Methan haben sich in den letzten 2 Monaten dramatisch erhöht – 2 Monate - das hatten wir noch nirgends beobachtet!!!
B: Bist du sicher, dass die Messdaten stimmen?
A: Ich habe die Messstrategie in den letzten Wochen mit denen für andere Planeten des „Neue Heimat Programms“ abgeglichen, ich habe andere Methoden angewandt und unabhängige Referenzen gecheckt – alles hat gepasst, ich habe keinen messtechnishcen Fehler finden können.
B: Was wissen wir noch über diesen Planetenkandidaten?
A: also ich nicht viel – ich mach nur die Atmosphärendaten.
B: Chef???
C: Ja?
B: A hat da was Interessantes  - haben sie mal Zeit?
C: Bitte, was gibt’s?
A: Also wir beobachten da einen Trabanten eines Sterns im Saggitarius-Arm unserer Galaxie – für das „Neue Heimat Programm“ – sie wissen schon….Seit ca. 2 Monaten steigen die Spurengase in der Atmosphäre sprunghaft an – wenn das so weiter geht, müssen wir den Trabanten aus dem „NHP“ streichen, was schade wäre, weil sonst ist er meiner Meinung nach in Ordnung.
C: langsam, langsam….was hat der denn für eine ID, ich schau mal in der Datenbank, was wir über den Kandidaten wissen.
A: SagS9374473T3
C: Ok….Moment….da ist es…liegt in der Zone für unsere Lebensform….3. Trabant des Sternensystems….die anderen können wir vergessen…..viel Wasser, das ist gut………….hups, das ist unangenehm
A, B: ..hhmm??...
C: der Trabant bewegt sich an einem unserer Tage um den Stern und dreht sich dabei ca. 365 mal um die eigene Achse – dort würden wir ganz schon schwindelig werden, ein Tag dauert dort nur ca. 4min
B: wow…..gibt es dort Leben?
C: wissen wir nicht – dazu ist er zu weit weg….aber gemäß seines Alters von mehreren Äonen (13Mrd / 365), wäre Zeit genug Lebensformen zu entwickeln.
A: Haben sie eine Erklärung für den Messverlauf und was bedeutet das für den Trabanten?
C: mögliche Ursachen gibt’s viele: Meteoriteneinschlag mit darauf folgendem Vulkanismus – oder Nichtlinearitäten, die sich selbst verstärken und einen scheinbar kleinen Auslöser haben…da kann ein an sich stabiles System schnell zum Kippen gebracht werden.
B: Und wenn es eine Lebensform ist die diese dramatischen Veränderungen bewirkt?
C: eher unwahrscheinlich, es sei denn sie ist nicht sehr hoch entwickelt, dass sie die Folgen des eigenen Handelns nicht erkennt und darauf reagiert……. Die wären ja dumm oder???
C: Moment… außer….
A, B: ????
C: Ich überlege gerade….Wenn die Lebensform schneller lebt als es der Trabant erlaubt bzw. verträgt, quasi in einer anderen zeitlichen Dimension lebt, und aufgrund dessen anfangs gar nicht die Änderungen mitbekommt, weil diese noch dazu wie in einer Hysterese verzögert auftreten, weil der Trabant viel längere Zeiträume braucht um auf die Einflüsse zu reagieren – dann fehlt der Lebensform die Rückkopplung und bevor die es merken läuft das System aus dem Ruder…
B: So wie eine Hand auf der heißen Herdplatte.
C: Genau! Würdest du den Schmerz erst eine Stunde später spüren – es reicht schon eine Minute, wäre das ein ziemliches Desaster für die Hand – ist ja auch so schon unangenehm genug! Da würde selbst Ketchup die Situation nicht retten (lacht)
A: und was machen wir jetzt?
C: wir kennen ja die Beziehung zwischen CO2-Level und Temperatur des Planeten, das heißt in 1 bis 2 Monaten sehen wir, ob der Trabant als Kandidat für das „NHP“ rausfällt oder nicht. Wird spannend – halten Sie mich auf dem Laufenden!!

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