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Newsticker

Hier sind unterschiedliche Newsmeldungen zu verschiedenen Themen zusammengestellt, die mit dem  Klimawandel zu tun haben.

08.04.2020 • Wirtschaft Klimafolgen

Modeindustrie einer der größten Umweltverschmutzer

Die Produktionsketten von Kleidungsstücken sind derart komplex und weltumspannend, dass der CO2-Fußabdruck durch die Produktion und den Transport extrem hoch ist. Weiters ist der Ressourcenverbrauch von Wasser und Land sehr hoch und keinesfalls nachhaltig. Demgegenüber steht der Konsument, der ein billige Kleidungsstücke sieht und kauft, ohne über die umweltökologischen Folgen Bescheid zu wissen und natürlich die Umwelt, die die Produktion der Kleidung als auch die Kleidung als Wegwerfgut verkraften muss.

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Modeindustrie einer der größten Umweltverschmutzer-

08.04.2020 • Politik Wirtschaft Klimafolgen

Borkenkäfersituation besonders dramatisch

Aufgrund des warmen Winters wird die Borkenkäfersituation für das Jahr 2020 als "dramatisch" eingestuft. Der Chef der Landwirtschaftskammer fordert Mrd. € an finanzieller Unterstützung für die kommenden 3 Jahre, damit man die Schäden durch den Borkenkäfer in Grenzen gehalten werden können. Denn mit weiteren Schäden könne der Wald in Österreich nicht mehr seiner Funktion als Sauerstofflieferant gerecht werden.

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27.03.2020 • Politik Wirtschaft Klimafolgen

Corona-Krise und Klima-Krise

Laut Gottfried Kirchengast, Klimaforscher am Wegener Center für Klima und globalen Wandel an der Universität Graz, besteht jetzt eine Chance, aus der aktuellen Corona-Krise zu lernen und so langfristig positive Effekte für Umwelt und Klima zu erzielen. Wichtig wäre es aber auch, klimagerecht zu investieren, ansonsten wäre die aktuelle Reduktion der CO2-Emissionen durch den verordneten Shut-down der Corona-Krise leider nur ein kurzfristiger Einmaleffekt.

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Meinung:
Es ist schon interessant, wie wir im Angesicht einer realen Bedrohung recht schnell und ohne großes Murren gravierende Verhaltensänderungen und Einschnitte in unserem gesellschaftlichen Leben akzeptieren, welche durch die noch viel größere reale Bedrohung durch die Klimakrise als unmöglich abgetan werden.

Corona-Krise und Klima-Krise-
Weiterführender Link: https://orf.at/stories/3159402/

27.03.2020 • Politik Wirtschaft

EVN gibt Tipps und Tricks zum klimabewussten Arbeiten

Unsere digitale Kommunikation und die damit verbundenen Geräte wie Smartphone, Laptop & Co benötigen für ihren täglichen Einsatz viel Energie. Weltweit sind es etwa 3 % des Energiebedarfs und somit mehr als der gesamte Flugverkehr. „Besonders jetzt, wenn viele Menschen von zu Hause arbeiten, sind wir auf die digitale Kommunikation besonders angewiesen“, so EVN-Sprecher Stefan Zach.
E-Mails sind aus der digitalen Kommunikationswelt von heute nicht mehr wegzudenken. Der Versand von einem E-Mail mit Anhang verursacht einen CO2-Ausstoß von ca. 28 Gramm. Im Vergleich dazu werden bei einem E-Mail ohne Anhang nur 2,2 Gramm CO2 ausgestoßen. „Im Arbeitsalltag lassen sich oft Links statt Anhang einbauen. Wer täglich 10 solche energiesparenden Mails verschickt, vermeidet im Jahr 64,5 kg CO2. Diese Menge würde ganze 13.000 Luftballons füllen“.
Wer ein Jahr lang das WLAN sowie den PC inkl. Monitor und Drucker jede Nacht für 12 Stunden vollständig abdreht, kann dadurch insgesamt 22,6 kg CO2 einsparen. Das sind 4.500 Luftballons voll CO2. „Eine sehr einfache Maßnahme, die Sinn macht! Alleine dadurch reduziert man den eigenen CO2-Ausstoß im digitalen Bereich um ganze 9 %“.

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27.03.2020 • Politik Wirtschaft Klimafolgen

Der Mensch hat Pause, der Planet atmet auf

Weniger Abgase und Müll: Die Corona-Seuche hat positive Effekte auf Klima und Umwelt. Aber: Tiefe Eingriffe in die Natur sind auch Mitschuld an der aktuellen Pandemie.
Während die Menschheit mit sozialer Isolation gegen die Ausbreitung eines tödlichen Virus kämpft, geht es einem aber gut: dem Planeten. Er erholt sich seit Jahresbeginn von den Abgasen, die Autos und Fabriken täglich in die Luft pusten. Von den Treibhausgasen, die Lang- und Kurzstreckenflüge verursachen. Von den Müllbergen, die Touristenströme weltweit normalerweise zurücklassen.
Als die nationalen Autoritäten in China am 23. Januar 2020 begannen, Millionen Menschen unter Quarantäne zu stellen, Transporte in und aus der chinesischen Großstadt Wuhan strichen und alle Betriebe einstellten, verbesserte sich die Luftqualität drastisch. Erst über der Großstadt, von der das Virus in die Welt kam, später auch in weiteren Teilen des Landes. Das zeigen Satellitenbilder der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa und der Europäischen Weltraumorganisation Esa: Die Konzentration von Stickstoffdioxid in der Luft sank in diesen Wochen signifikant, jenem schädlichen Gas, das von Kraftfahrzeugen, Kraftwerken und Industrieanlagen ausgestoßen wird und jedes Jahr Millionen Menschen schwer erkranken lässt – viele davon sogar tötet.

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