Folgen in Österreich

...aufgrund des Klimawandels

Die Auswirkungen der Klimakrise sind jetzt schon beträchtlich und treffen schon viele Menschen in Österreich. Im Folgenden sind beispielhaft Meldungen aus den Medien zusammengestellt, die klar machen sollen, dass die Klimakrise jetzt schon Auswikungen hat, und das obwohl es noch gar nicht richtig begonnen hat...

30.06.2019: Heissester Juni weltweit

Der Juni 2019 war der heißeste Juni seit Beginn der Messaufzeichnungen weltweit!
In Österreich hat es an mehr als hundert Messstationen Rekorwerte gegeben.

Das geht veröffentlichten Daten des von der EU betriebenen Copernicus-Dienstes zur Überwachung des Klimawandels hervor. Demnach lagen die Temperaturen im Juni weltweit 0,1 Grad Celsius über dem bisherigen Rekord vom Juni 2016.

Insbesondere in Europa gingen die Zahlen drastisch nach oben. So war es in Europa rund zwei Grad heißer als im Durchschnitt. Die Hitzewelle im Juni sorgte für neue Rekordtemperaturen in mehreren Ländern. In Deutschland, Frankreich, Nordspanien und Italien lagen die Temperaturen rund zehn Grad höher als sonst.
Der heurige Juni hatte zuvor auch in Österreich gleich mehrere Rekorde „geknackt“. Nach dem kühlsten Mai seit 28 Jahren war es der heißeste, sonnigste und trockenste Juni der Messgeschichte in Österreich, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)  bekanntgab. Die Temperatur lag 4,7 Grad über dem Mittel.

10.10.2019: Versorgung mit Nahrungsmitteln gefährdet

Der Klimawandel wird dazu beitragen, dass in den kommenden 40 Jahren die Produktion von landwirtschaftlichen Gütern auf österreichischem Boden um bis zu 19% zurückgehen wird. Gemeinsam mit dem sehr hohen Bodenverbrauch in Österreich wird das dazu führen, dass der österreichische Boden die österreichische Bevölkerung nicht mehr ausreichend ernähren wird können und daher der Staat auf Einfuhren von Außen angewiesen sein wird.

Ist es uns das wert, dass wir bei diesen grundlegenden Bedürfnissen des Lebens auf andere angewiesen sein werden?

Link: https://www.orf.at//stories/3140376/

17.10.2019: Klimawandel bedroht Grünen Veltliner

Der Klimawandel bedroht den Grünen Veltliner, die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Niederösterreich. In den letzten 30 Jahren wurden die Trauben immer früher reif - man konnte aber mit verschiedenen Maßnahmen reagieren. Aber wennd es weiter wärmer wird wie bisher ist es in den bisherigen Anbaugebieten zu warm und zu südlich für den typischen österreichischen Grünen Veltliner.
Produzenten vom Grünen Veltliner kommen unter Druck, weil die Qualitätsstandards bezüglich Säure kaum mehr erreicht werden können.

https://noe.orf.at/stories/3017547/

21.10.2019: Weniger Käferbohnen durch Hitze

In der Steiermark werden jedes Jahr auf rund 500 Hektar Käferbohnen angebaut – und eigentlich sind Hülsenfrüchte wie die Käferbohnen eine gesunde und klimafreundliche Alternative zu Fleisch und tierischen Lebensmitteln.
Aber in diesem Sommer hat es in der Steiermark mehrere Tage mit mehr als 30 Grad hintereinander gegeben – das in Kombination mit der Trockenheit hat das dazu geführt, dass die Blüten und die Hülsen abgeworfen wurden und dadurch Erträge reduziert werden.

Link: https://steiermark.orf.at/stories/3018008/

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